Porträtfotos sind in vielerlei Netzwerken zu einem Muss avanciert. Fotografien haben eine lange Geschichte, denke man nur an die lange Tradition des Passbildes. Hinzu gekommen sind Porträtfotos für Soziale Netzwerke (Social Communities), die die eigene Person anders präsentieren sollen als ein Bewerbungsfoto.
Allgemein gültige Spezifika sind stets, dass man ein tatsächliches Passfoto benutzen sollte, kein Bild aus dem man sich selbst heraus geschnitten oder (der ganz große Fauxpas) die anderen Personen auf dem Bild gebleicht hat. In der Landschaft fotografierte Aufnahmen sollten die eigene Person für einen optimalen Eindruck zentral setzen, bestenfalls im Sonnenlicht, was den Gesamteindruck unterstreicht.
Bewerbungsfotos
Bewerbungsporträts sind ein wichtiger Anhaltspunkt für den Personalchef, der entweder weiter blättert oder die Bewerbung in den Papierkorb legt. Das Porträtbild des Bewerbers strahlt einen persönlichen Eindruck aus, der eine vollständige Bewerbung unterstreichen kann. Ein gepflegtes Äußeres ist nicht nur von Vorteil, sondern in vielen Unternehmen entscheidend.

Eine Möglichkeit, sich von anderen Bewerbern positiv hervor zu heben ist es, ein digitalisiertes Passbild zu benutzen und auf dem Deckblatt zu integrieren. So kann es nicht verloren gehen und unterstreicht den Text, anstatt ihn zu verdecken und beweist Charakter. Diese Variante kann jedoch nur dann einen positiven Eindruck vermitteln, wenn das Portfolio des Unternehmens das Moderne allgemein unterstützt. In einem klassischen, internetfremden Unternehmen beispielsweise, sollte man auf die alt her gebrachte Form und Größe eines Passfotos nicht verzichten. Als Grundregel kann gelten, dass ein schwarz-weiß gehaltenes Passfoto den seriösen Eindruck unterstreicht und ein Foto mit kräftigen Farbnuancen vorwiegend kommunikativen Charakter besitzt.
Selbstbewusst

Selbstbewusstsein ist Macht - sie überträgt sich in Fotos visuell und intuitiv. Bestimmte Zielgruppen anzusprechen und bewusste Auswahl des Hintergrundes sind das Geheimnis der Macht des persönlichen Ausdruckes. Es kann dazu führen, unterwürfig oder als Draufgänger zu wirken. Auf Fotos sollte also keinesfalls verzichtet werden, denn mit ihnen kann man sich treffender in Szene setzen, als es ein langer Text könnte - der ohnehin oftmals erst dann gelesen wird, wenn das Profilbild ansprechend ist.

In Sozialen Netzwerken oder gar Flirtportalen trifft dies vermehrt zu, sind dort doch zahlreiche "Mitbewerber" vorhanden. Porträtfotos dienen dort dem Zweck, den individuellen Stil und den Charakter darzustellen. Dann hat ein Foto auch Macht. Kreativität kann hier von Vorteil sein, denn man spricht mit aussagekräftigen und persönlichen Porträts stärker das Intuitive beim Betrachter an. Sympathie kann nicht erzwungen werden, aber erscheint ein Foto sympathisch, ist dies eine gute Basis für eine Freundschaft oder mehr. Auch in sozialen Netzwerken kann es also von Nutzen sein, die Zielgruppe und vor allem die eigenen Wünsche an das Netzwerk zu berücksichtigen. Die passenden Bekanntschaften findet, wer sie sich auszusuchen versteht.