Das Wort Photographie kommt aus dem Altgriechischen von phos, photos: Licht, Helligkeit und graphein: zeichnen, ritzen, schreiben, malen. Der Begriff „Photographie" wurde das erste mal vom Astronomen Johann Heinrich Maedler am 25. Februar 1839 in der Vossischen Zeitung verwendet. Danach bezeichnete der Begriff Photographie alle Bilder die durch Belichtung auf einer chemisch behandelten Oberfläche entstehen. Die Photographie wird in allen möglichen Branchen verwendet, wie zum Beispiel in der Kunst, im Journalismus, in der Medizin, in der Werbe- oder Modefotographie, in der Dokumentarfotographie und zahlreichen anderen Arten.
Als erstes existierte die Schwarzweißfotografie, welche früher und heute noch viele Anhänger hat. Daraus entwickelte sich dann die Farbfotografie. In der heutigen Zeit ist eine weitere Art mit der Digitalfotografie entstanden.
Bei Nutzung von vorhandenen Fotografien gelten die vielschichtigen und komplexen Fotorechte.
Geschichte:
Der Vorläufer der Fotografie war die Camera Obscura (Dunkle Kammer). Diese Kameraart war seit dem 11. Jahrhundert bekannt. Seit dem 13. Jahrhundert wurde sie von Astronomen zur Sonnenbetrachtung genutzt. Diese Kamera hat keine Linse sondern nur ein Loch, wodurch das Licht auf die Projektionsfläche fällt. Dort wird es dann als seitenverkehrtes Bild aufgezeichnet.
1550 wurde die Linse erfunden, wodurch schärfere Bilder erzeugt werden konnten. 1685 wurde dann der Ablenkspiegel erfunden. Damit konnten Abbilder auf Papier abgebildet werden.
Ab dem 18. Jahrhundert begannen Chemiker wie etwa Humphry Davy lichtempfindliche Stoffe zu erforschen., außerdem suchten sie nach Fixiermitteln. Das erste Foto wurde von Joseph Nicéphore Nièpce 1826 gemacht. Dies wurde in dem Heliografie Verfahren angefertigt. Louis Jacques Mandé Daguerre entwickelte im Jahr 1837 ein besseres Verfahren und fertigte Bilder an die allesamt Unikate sind und auf versilberten Kupferplatten sind. Diese werden als Daguerreotypien bezeichnet. Der Engländer William Fox Talbot erfand 1835 das Negativ-Positiv-Verfahren, welches heute immer noch, wie auch andere historische Verfahren in der künstlerischen Fotografie verwendet werden.
Mit der Einführung des Negativ-Positiv-Verfahren konnte somit auch eine bessere Vervielfältigung von Fotos erlangt werden. Fotographien konnten trotzdem erst nur als Unikate behandelt werden. Da die Größe der fertigen Fotos entsprach immer den des Aufnahmeformates, was auch unhandliche Kameras benötigte. 1924 wurde allerdings die erste Kleinbildkamera von Oskar Barnack bei Leica entwickelt. Diese ermöglichte neue Möglichkeiten für eine schnelle und mobile Fotografie. Das Kleinbild wurde in den meisten Bereichen der Fotografie als Standartformat eingeführt, trotz der Tatsache das durch das kleine Format auch zusätzliche Geräte zur Vergrößerung benötigt wurden.
1972 wurde das erste Patent von Texas Instruments auf eine filmlose Kamera angemeldet.
Diese verwendete einen Fernsehbildschirm als Sucher. 1973 wurde von Fairchild Imaging das erste kommerzielle CCD (Charge-coupled Device) produziert. Diese hatte eine Auflösung von 100 mal 100 Pixeln. Die CCD wurde dann in der ersten funktionstüchtigen Digitalen Kamera 1975 benutzt. Ab Mitte der Achtziger Jahre gab es dann mehrere Kameratypen die die Digitale Fotografie revolutionierten. Damit ergaben sich mehr Möglichkeiten der digitalen Kunst, doch erleichterten auch die Fotomanipulation.